Stephan Paul Stuemer |
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Fotos: Stephan Paul Stuemer |
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AKTUELLES
VITA Um sich weiterzubilden, absolvierte Stuemer bei verschiedenen Fotografen mehrere Praktika oder arbeitete als deren Assistent, unter anderem bei Jochen Frank, der ein Studio für Werbefotografie in Laichingen unterhält, oder bei Manfred Deckert, der unter anderem für die Firmen Bosch oder Siemens arbeitete und nun als selbstständiger Grafikdesigner in München tätig ist. Zwischen 2004 und 2007 assistierte Stuemer dem Werbefotografen Christof Eichler, Sohn des Chef-Designers der Firma Braun, weshalb er sich in dieser Zeit mehrfach mit den Arbeiten der Designer Dieter Rahms oder dem Gestalter Otl Aicher auseinandersetzte. Letzterer gilt als der Wegbereiter des Corporate Design und ist uns vor allem durch seine unvergesslichen Piktogramme in Erinnerung, die er und sein Team anlässlich der Olympischen Spiele in München 1972 einführte. Ebenso sind es die Arbeiten des Künstlers und Designers Max Bill, die Stuemer während der Zusammenarbeit mit Eichler kennenlernte und die seitdem für sein weiteres Schaffen einen wichtigen Orientierungspunkt bilden. Nicht minder interessant sind für Stuemer die gestalterischen Grundprinzipien der von Max Bill 1953 gegründeten Hochschule für Gestaltung in Ulm, die bis zum Jahr 1968 existierte und sich wiederum in ihren Grundprinzipien der Lehre und Ausbildung am Weimarer Bauhaus orientierte. Grundsätzlich gilt für Stuemers Schaffen ein einfaches, aber immer wieder spürbares und sehr klares Grundprinzip: Das bewusste Sehen und Erkennen klarer Gestaltungselemente und deren durchaus als experimentierfreudig zu bezeichnende Anwendung in den eigenen Arbeiten. Ein Schwerpunkt seines fotografischen Schaffens ist die Produktfotografie, ebenso begeistert sich Stuemer aber auch für das klassische Stillife sowie verschiedene, vornehmlich im künstlerischen Bereich anzusiedelnde Projekte. Besonders hervorzuheben ist auch Stuemers soziales Engagement: er arbeitete bereits mit den Ärzten und Kunsttherapeuten der Heckerscher Klinik, der Kinder- und Jugendpsychiatrieabteilung der Rottmannshöhe Berg oder dem Münchener Waisenhaus zusammen und lieferte zudem die Aufnahmen für ein Kochbuch, das vom Blindeninstitut München herausgegeben wurde. Dr. Claudia Schwaighofer |
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